Biografie


In der Saison 2022/23 wird Marcel Brunner an seinem Stammhaus, dem Nationaltheater Mannheim, in zwei großen Rollendebüts, als Figaro in Le nozze di Figaro und als Fra Melitone in La forza del destino, zu erleben sein. Er wird außerdem im September als Alaskawolf Joe in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Opera Vlaanderen in Antwerpen und Gent, sowie am Grand Théâtre Luxembourg debütieren. Außerdem debütierte Marcel Brunner im Oktober als Mesner in Tosca an der Deutschen Oper am Rhein im Düsseldorf. Im Frühjahr wird eine CD mit Liedern von Richard Strauss, gemeinsam mit der Pianistin Friederike Sieber, beim Label Genuin erscheinen.

Höhepunkte der Saison 2021/22 waren Hausdebüts an der Oper Leipzig als Mesner in Tosca, am Theater Bonn als Un Frate in Don Carlo, sowie als Stimme in Jakob Lenz am Stadttheater Klagenfurt. Im Januar konzertierte er mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn im Rahmen von zwei Neujahrskonzerten. Am Nationaltheater Mannheim war Marcel Brunner u.a. als Papageno in Die Zauberflöte, als Eremit in Der Freischütz, als Titurel in Parsifal und als Bonzo in Butterfly auf der Bühne zu sehen.

Nachdem Marcel Brunner von 2018 bis 2020 Mitglied des internationalen Opernstudios am Nationaltheater Mannheim war, gehört er dort seit der Saison 2020/21 zum festen Solistenensemble. Dort trat er seither u.a. mit Partien wie Masetto in Don Giovanni, Leander in Die Liebe zu drei Orangen, Mesner in Tosca, Hobson in Peter Grimes und Polizeikommissar in Der Rosenkavalier in Erscheinung.

Marcel Brunner arbeitete mit Dirigenten wie Alexander Soddy, Roberto Rizzi Brignoli, Alejo Pérez, Axel Kober, Christoph Gedschold, Franck Ollu, Hermes Helfricht, Tung-Chieh Chang, Johannes Kalitzke, Lukasz Borowicz, Hans-Christoph Rademann, Ola Rudner, Case Scaglione, Clemens Heil und Alois Seidlmeier und renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen oder der Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

In Neuproduktionen arbeitete er mit Regisseur*innen wie Calixto Bieto, Yona Kim, Ivo van Hove, Tatjana Gürbaca, Jens Daniel Herzog, Lorenzo Fioroni, Markus Dietz, Cordula Däuper, Kirsten Uttendorf oder Tilman Knabe.

Bereits während seines Studiums debütierte Marcel Brunner 2013 am Nationaltheater Mannheim als Deputato in Don Carlo und war dort als Gast immer wieder mit kleinen Partien engagiert. Bei den Osterfestspielen in Baden-Baden debütierte er im März 2018 als Klingsor in einer Kinderfassung von Wagners Parsifal und gastierte mit dieser Produktion auch im großen Saal der Berliner Philharmonie.

Marcel Brunner wurde gefördert durch Stipendien des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und von Yehudi-Menuhin Live Music Now Rhein Neckar e.V..

Von 2012 bis 2016 studierte er Gesang bei Snezana Stamenkovic an der Musikhochschule Mannheim. Für sein Masterstudium wechselte er an die Hochschule für Musik nach Karlsruhe, wo er von 2016 bis 2020 bei Christiane Libor und Stephan Klemm studierte, mit denen er nach wie vor zusammenarbeitet. 

Meisterkurse bei Julia Varady, Michelle Breedt, Markus Eiche, Burkhard Kehring, Rudolf Piernay und Hartmut Höll vervollständigen seine Ausbildung.

Marcel Brunner wurde 1992 im tauberfränkischen Bad Mergentheim geboren und erhielt während seiner Schulzeit Klavier- und Cellounterricht. Er sang während seiner gesamten Kindheit und Jugend in verschiedenen Chören und spielte Cello im Orchester.

 

(Jedwede Verwendung meiner Vita (vollständig oder auszugsweise) erfordert meine schriftliche Einverständiserklärung!)